Heute durfte ich die ersten beiden Prüfungen meines Uni-Daseins lösen. Das Lustige dabei: Die Prüfungen wurden synchron durchgeführt – pro Prüfung hatte man eine Stunde Zeit, beide Prüfungen wurden jedoch zeitgleich ausgeteilt und man konnte sich die Zeit selbst einteilen. Einerseits praktisch, andererseits war es doch relativ viel Stoff, der ohne Pause abgefragt wurde. Das Mühsamste war jedoch die Form der Prüfungen: Multiple Choice. Zwar bequem (nichts zu schreiben), eigentlich aber nur blöd. Nicht nur, dass es vorkommen kann, dass man, obwohl man den kompletten Stoff des Gebiets, auf welches sich die Frage bezieht, kennt (vielleicht auch gerade weil man ihn kennt), nicht sagen kann, welches jetzt die richtige Antwort ist (weil je nach Interpretation), sondern auch weil das Denken absolut reduziert wird. Universitäts-Niveau, aber keine Möglichkeit zu differenzieren. Naja, dafür können die Prüfungen gescannt und automatisch ausgewertet werden. So etwas nennt sich dann wohl Fortschritt…